Mario – im Herzen ein Wissenschaftler

März 31, 2020 | in Aktuelles von pragmatic industries | von pragmatic industries

Seit 2018 ist Mario als Data Scientist für pragmatic minds bzw. industries verantwortlich für Messdatenmanagement und -analyse und Softwareentwicklung. Eine seiner Stärken ist Verbesserungspotenziale zu erkennen und diese umzusetzen. Mario hat schon einige Stationen erlebt, bevor er zu uns gefunden hat. Das und noch ein paar mehr Sachen erzählt er uns in einem kleinen Interview.

Über welche Stationen bist du zu pragmatic industries/ minds gekommen?

Ich habe eine Ausbildung zum Elektronikfacharbeiter gemacht, danach habe ich Physik studiert. Dann habe ich Mathematik angefangen als Studium, aber für eine Projektstelle am INP aufgegeben. Anschließend war ich Doktorand am INP.

Bis hierher ging es hauptsächlich um Wissenserwerb. Doch jetzt musste eine Arbeit her. Ich entschied mich für ein kleines Unternehmen in Baden-Württemberg, durch das ich als Leiharbeiter zu Daimler in die Brennstoffzellenentwicklung kam. Das lag zufälligerweise direkt neben meinem Wohnort (10 Minuten mit dem Fahrrad) und das ist im „Schwabenländle“ bei dem Verkehrsaufkommen sehr viel wert.

Also blieb ich und hatte eine wirklich schöne Zeit, weil Nabern so ganz anders war als die restliche Daimlerwelt. Neben vielen anderen Aufgaben stieg ich tiefer und tiefer in die Datenanalyse ein. Jedes der Fahrzeuge loggte Unmengen Daten, die auch irgendwie analysiert werden sollten. Und irgendwer musste das ja machen.

Wie ging es dann weiter?

Danach landete ich bei ACCUmotive und dort lernte ich Julian kennen, der unser Clusterleiter war. Als unsere kleine Familie wieder zurück in die Heimat ziehen wollte, ergab es sich, dass ich ein Projekt zum Messdatenmanagement bekam und dieses in Home Office bearbeiten konnte. Seit 2015 bin ich in Home Office tätig; fast ausschließlich für die ACCUmotive.

Nach einiger Zeit war ich auf der Suche nach einer neuen Firma, die mich beschäftigte, um das Gewerk für ACCUmotive zu bearbeiten. Und da kam Julian wieder ins Spiel. So kam ich im Januar 2018 zu pragmatic minds und brachte sozusagen mein Gewerk mit, das ich noch heute bearbeite.

Da hast du ja schon einiges hinter dir an Stationen, wie gefällt dir die Arbeit bei pragmatic?

Ich habe jetzt das Glück in einem jungen, frischen Unternehmen zu arbeiten, dass meines Wissens nur nette Kollegen kennt. Ich finde gut, dass man bei pragmatic das Ziel immer vor Augen hat, die Arbeit strukturiert angegangen wird, aber trotzdem alles schön locker gehandhabt wird.

Ich hatte – ehrlich gesagt – nie so eine richtige Vorstellung. In die Jobs/Aufgaben bin ich immer mehr so reingerutscht. Im Grunde meines Herzens bin ich Wissenschaftler.

Was fasziniert dich an der Datenanalyse?

Ich finde die Möglichkeiten fantastisch, wenn man das Potential in den Daten betrachtet. Gewonnene Daten bieten zahlreiche Möglichkeiten, aber eben auch Herausforderungen. Mich beunruhigt wie locker vielerorts mit der Datensicherheit umgegangen wird. Außerdem finde ich es extrem wichtig und spannend gefundene Zusammenhänge zu hinterfragen.

Was machst du in deiner Freizeit?

Prinzipiell lese ich sehr gern (ich nenne Unmengen Bücher mein Eigen), auch liebe ich alles Mögliche, was mit Naturwissenschaft zusammenhängt.
Wir haben ein großes Grundstück mit Obstbäumen, einem Garten, viel Wiese. Die Ostsee ist weniger als 6 km entfernt, da sind wir im Sommer oft mit den Kindern.

Danke dir, Mario!