Sebastian Finkel – make it work, then make it better

Februar 18, 2020 | in Aktuelles von pragmatic industries | von pragmatic industries

Seit Mai 2017 übernimmt Sebastian bei pragmatic industries zahlreiche Aufgaben. Was ihn an der Technik fasziniert, welchen Hobbies er in seiner Freizeit nachgeht und noch ein paar andere Sachen hat er uns in einem kleinen Interview verraten.

Sebastian, du hast schon in einigen Städten gelebt bisher. Hast du da einen Favoriten?

Das stimmt. Geboren wurde ich in Bremerhaven, aufgewachsen bin ich in Hagen bei Bremen, dann habe ich eine Zeit lang in Oldenburg, London, Tübingen und Reutlingen gelebt. Mittlerweile wohne ich mit meiner Familie in Münster. Ich muss gestehen, dass es da nicht wirklich einen Favoriten gibt. Jede Stadt hat ihren ganz eigenen Charme und jede davon verbinde ich mich unterschiedlichen Erinnerungen. Münster gefällt mir aber sehr gut und ich fühle mich wohl hier.

Könntest du deine Reise zu pragmatic industries skizzieren?

Nach meinem Abitur, das habe ich glaube ich 2004 gemacht, habe ich mich dazu entschieden Musik und Physik auf Lehramt zu studieren. Dann habe ich aber zu kognitiver Musikwissenschaft und Neurowissenschaften gewechselt und 2016 meine Promotion abgeschlossen. 2016 bin ich dann wohl eher durch Zufall zu Mitarbeiter 1 der pragmatic minds GmbH geworden und habe anschließend die pragmatic industries mitgegründet.

Der Abschluss deiner Promotion muss bestimmt ein super Gefühl und Erfolgserlebnis gewesen sein, oder?

Auf jeden Fall. Neben der Eintragung als Prokurist ins Handelsregister zählt das definitiv zu meinen bisherigen beruflichen Erfolgserlebnissen. Obwohl ich mir ehrlich gesagt nicht so viel aus solchen „Erfolgen“ mache. Es gibt ja immer wieder neue Ziele!

Haben sich deine Vorstellung an den Job bewahrheitet?

Man muss sagen, dass ich ziemlich „frei im Kopf“ gestartet bin, ohne jegliche Vorstellung und sich erst in der letzten Zeit herauskristallisiert hat, wie ich mir mein Arbeitsleben vorstelle. Und jetzt arbeite ich einfach stetig daran, dass ich meinen Tag so gestalte. Dabei gestaltet sich die größte Herausforderung wohl darin die Zeit effektiv zu nutzen und alles im Blick zu behalten, also das große Ganze im Alltag nicht aus den Augen zu verlieren.

Ursprünglich hast du als Data Scientist angefangen, mittlerweile übernimmst du dazu noch viele andere Aufgaben. Woher kommt denn die Begeisterung für die Technik?

Stimmt, mittlerweile hat sich mein Aufgabenbereich etwas ausgeweitet von der Leitung und Aufbau von unserem Standort in Magdeburg über Finanzplanung und Unternehmensentwicklung bis hin zu Produktentwicklung und Kommunikation mit dem Kunden, Projektkoordinierung und Marketingstrategie.

Die Begeisterung für die Technik bleibt natürlich trotzdem. Ich habe einen starken Drang immer möglichst alles zu verstehen und irgendwie braucht man dazu immer eine Form von Daten und Technik. Die einzige Konstante im Leben ist der Wandel, und da ist es besser ihn mitzugestalten, als zuzuschauen. Das findet sich auch in unserer Arbeitskultur wieder: Im ständigen Wandel, immer auf der Suche nach Verbesserung. Ganz nach dem Motto “make it work – then make it better”. Das mag ich sehr!

Mal noch was anderes, erzähl uns doch mal kurz welchen Hobbies du außerhalb der Arbeit nachgehst.

Seit meiner Jugend bin ich großer Musikfan, spiele selber (E-)Gitarre. In meiner Zeit in Tübingen und Reutlingen bin ich zum Klettern gekommen und seit letztem Jahr habe ich einen Motorradführerschein, sozusagen mein jüngstes Hobby.

Vielen Dank, Sebastian!